Schwarzwald und Gondelfahrt [BILDERBLOG]

Eine Reise in den Schwarzwald

In diesem Blogpost gibt es wenig Text, dafür umso mehr Bilder! Ich zeige euch meine erste Gondelfahrt überhaupt und ein paar Landschaften die für mich auch etwas sehr Neues waren! Ein paar Erfahrungen und Gefühle meiner kleinen Reise teile ich natürlich auch gerne mit euch.

Angekommen im Ort SchauinslandSchon auf der Hinfahrt zur Gondel Station Schauinsland fährt man mit dem Auto an idyllischen Ortschaften vorbei, die geprägt sind von hochgelegenen Häusern in altem Fachwerkbau Stil. Komisch genug, dass man nicht weit von Freiburg gefühlt 5 min Auto fährt und sich plötzlich in absolut stiller Natur befindet.

An dieser Stelle jetzt habe ich mich kurz verweigert und wollte nicht mehr fahren. Das sah mir zu unsicher aus mit all den Rädern die Geräusche gemacht haben…

Ich habe mich verweigert und wollte nicht in die Gondel. In meiner Instagram Story sah das in ungefähr so aus: „Nein, da gehe ich nicht rein“ -CUT- „Scheiße ich hab Angst“

Anfangs ist es gewöhnungsbedürftig, man hängt an drei Seilen die deine Sicht bis in´s nicht mehr Sichtbare führen. Die Gondel fährt ruhig und langsam, selten mal eine unruhige Bewegung.

Nach einer kurzen Weile habe ich mich aber einigermaßen entspannen können und die Fahrt genossen. Übrigens mit verregneten Fenstern. Auf der Fahrt bergauf hat es plötzlich gehagelt und dann sind wir in einen Nebel gekommen, der weder vorne noch hinten eine Sicht zugelassen hat. Unten Sonne oben Schnee.

Oben angekommen war das für mich einer der schönsten Anblicke die ich jemals gesehen habe. Das mag für einige übertrieben klingen, ich bin aber in meinem Leben sehr wenig gereist und genieße umso mehr eine einfache, neblige und verschneite Gegend. Spannend fand ich natürlich dieses unterschiedliche Wetter.

Da müssen wir jetzt hoch! „Nein, das ist mir zu kalt David“ – „Das ist mir egal, wir sind jetzt hier ganz hoch gelaufen um das zu sehen, da muss ich jetzt hoch!“

Die Aussicht von der obersten Etage des Aussichtsturms

Der Wind fegte uns um die Ohren, das erinnerte mich an alte Dokumentationen von Menschen die in der Antarktis eine wichtige Expedition durchführten, an die Geräusche, die das Mikrofon eingefangen hat. Pfeifender Wind. Na gut, es war sicher nicht so extrem wie in der Antarktis – das ist klar – aber es war eine schöne Erinnerung daran!

Nun haben wir uns aufgemacht zum Café, na zumindest erst mal auf den Weg dort hin. Wer Zeit mit mir verbracht hat, der weiß, dass ich ein Mensch bin der unverschämte Preise hasst und in der Regel auch boykottiert. Also gehe ich schon mit einem unschönen Gefühl dort hin, im Wissen, dass ich mich ärgern werde.

Gefunden! Knisternder Kamin, Ausblick auf den Abhang, Ausblick auf die einfahrenden und ausfahrenden Gondeln. Gemütliche Einrichtung. Da habe ich die Wucherpreise ganz schnell vergessen und den Moment genossen! Apfelstrudel mit Eis und Pfefferminz, und das Beste: Kakao mit echter Milch, wenn das mal nicht selten ist in der Gastronomie!

Noch im Café habe ich Servietten geklaut um die Scheiben der Gondel beim Abstieg vorher abzuwischen, um die Regentropfen loszuwerden. Die Sicht durch zerkratztes, dickes und spiegelndes Plastikglas ist nicht unbedingt gut, aber ohne Regentropfen zumindest etwas besser.

Glücklich und zufrieden unten angekommen. Ich habe meine Fahrt überlebt! Das war meine Geburtstags-Gondelfahrt!

Einen Tag später haben wir beschlossen noch eine Mini-Tour durch ein paar Orte im Schwarzwald zu machen. Hier ein paar Eindrücke:

 

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