Wie du nicht mehr peinlich bist und ernst genommen wirst! TEIL 1/2

Mit einem Karamell-Eis, das widerlicher nicht schmecken könnte und einer fantastischen Aussicht sitze ich heute auf dem Balkon und widme mich meinem großen Comeback in der Blogger-Szene. Ich habe endlich etwas Zeit gefunden meiner Leidenschaft, dem Schreiben, wieder nachzukommen und schon wieder spannende Themen vorbereitet. Mein erster Blogpost auf der neuen Website! Fangen wir doch einfach mit einem brisanten Thema an!

Sonne Lacht Blende 8 … ich erbreche bei dem Gedanken dass es Menschen gibt, die noch immer Sprüche benutzen die ihnen der Meisterfotograf im Passbildstudio ernsthaft beigebracht hat. Ich komme aus dem Fremdschämen gar nicht mehr heraus, während ich mir überlege wie ich diesen Blog möglichst gemäßigt schreiben soll. (Nur damit ich mir unnötige Diskussionen erspare: Ein Passbildstudio ist nichts schlechtes.)

Falls du nicht gerne als peinlicher Vogel enttarnt werden willst, solltest du folgende Dinge dringend nicht tun:

  • Ellenlanger Techniktalk bei Facebook oder bei Treffen. Es interessiert niemanden wirklich welche chromatische Aberration dein Objektiv hat, das ist einfach nur unnötig und unwichtig! Recherchiere deine Informationen gerne für dich, sei up to date aber ergötze dich nicht an deinem eigenen Fachwissen, damit punktet man nicht sondern beweist nur wie nerdig man sein kann.
  • Für mich eines der schlimmsten Dinge überhaupt sind Wortspiele. Ich halte es kaum aus vor Scham: „POsingsicher“, „Tolle Aussichten“, „Toller POst“ unter Fotos von freizügig abgebildeten Frauen. Nein! Stop, bitte! Es ist ohnehin peinlich so öffentlich gierige Bemerkungen zu machen, die zum einen unprofessionell sind und zum anderen einfach nur deutlich machen, dass es einem auf sexualisierten Umgang mit Content ankommt und nicht um die Bewertung eines Bildes oder die Leidenschaft an Fotografie und Fotos. Man kann durchaus deutlich machen, dass man eine Szenerie besonders attraktiv und sexy findet. Meine Meinung ist, dass man dies aber angemessen tun sollte. Alles andere hat Swinger Club-Charakter und gehört nicht in die Fotografie. Abgesehen von allen Gründen die ich oben genannt habe ist es einfach widerlich sich so zu äußern, weil man damit beweist, dass man keine Selbstbeherrschung hat.
  • Seine Arbeiten rechtfertigen. „Ja aber da hatte ich nicht mehr genügend Licht“ oder „ich habe da auch noch bessere Bilder in der Serie“, „es war total kalt“, „wir hatten kaum noch Zeit.“ Seine Arbeit selten einmal zu diskutieren empfinde ich persönlich als normal und auch interessant, seine Arbeit zu rechtfertigen, sich auf eine inhaltliche Diskussion einzulassen, bei der man dringend sagen will, dass es eigentlich viel besser war, das halte ich für absolut unpassend.
  • Den Stil Anderer schlecht kopieren. Jetzt kaufe ich mir auch eine Sigma Art Linse mit 35mm und stelle die beste Freundin vor ein Waldstück und lasse das Sonnenlicht durch die Tannenzapfen scheinen. Zugegeben: Trends sind manchmal ziemlich cool und wer nicht mit der Zeit geht, hat es schwerer als andere. Aber man sollte auch das Ende eines Trends erkennen können. Wenn ich beim Frühstück mein letztes Stück Brot runtergeschluckt habe, käme ich auch nicht auf die Idee ohne Inhalt im Mund weiter zu kauen.
  • Zu allen Dingen einen Kommentar hinzufügen. Das wirklich widerlichste sind Anfänger-Fotografen, die voller Enthusiasmus sind und dies auch der gesamten Welt mitteilen möchten indem sie peinliche Verbesserungsvorschläge als Kommentar unter die Fotos anderer Anfänger oder gar nicht Anfängern schreiben und unter dem Deckmantel der „konstruktiven Kritik“ ihr Mitteilungsbedürfnis befriedigen.

Was findest du total zum fremd schämen? Schreib mir die Begriffe die in die Kommentare. 🙂

In Teil 2 behandle ich meiner persönliche Sicht des Themas noch etwas spezieller, da geht es dann wirklich zur Sache.

>Hier gehts zu Teil 2 <

Anmerkung: Ich versuche die Länge meiner Blogs wirklich drastisch zu reduzieren. Ich arbeite noch daran die Blogs noch kürzer zu halten. Mir ist noch mal sehr wichtig zu erwähnen, dass ich für meinen Blog nichts verlange und keine E-Mail Adresse brauche oder euch zu irgendetwas auffordere. Allerdings freue ich mich über ehrliches Feedback und das Teilen wenn es gefällt!

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4 Comments

  1. Marius 26. Januar 2018 at 0:15

    Wie immer schön geschrieben, freue mich auf Teil 2.

    Reply
    1. david 26. Januar 2018 at 0:35

      Danke! Freue mich sehr über deinen Kommentar! <3

      Reply
  2. Sara 26. Januar 2018 at 9:35

    Bei deinem Schreibstil können die Einträge ruhig länger sein – gefällt mir 🙂

    Reply
    1. david 26. Januar 2018 at 11:27

      Ich möchte noch niemanden überfordern. Aber tausend Dank für das liebe Lob!

      Reply

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